Die Klimageschichte der Erde ist durch sehr große klimatische Variationen gekennzeichnet. Die Entstehung des Sonnensystems war eine heiße Angelegenheit. Die Erde war zunächst eine glühende Kugel, die sich erst im Laufe von Jahrhundertmillionen auf ein Niveau abkühlte, das für weitere Jahrhundertmillionen über dem heutigen Temperaturniveau lag. Seit etwa einer Milliarde Jahren wechseln sich Eiszeitalter und Warmklimate ab. "Unser" Eiszeitalter begann vor etwa 2,7 Millionen Jahren und ist deshalb noch jung. Innerhalb eines Eiszeitalters wechseln sich Eiszeiten und Zwischeneiszeiten ab. Die letzte Eiszeit ging vor ca. 11.700 Jahren zu Ende. Paradox: wir leben in einem Eiszeitalter, aber die Temperaturen sind alles andere als eisig (einmal von den Polgebieten abgesehen). Kein Wunder, denn wir genießen eine Zwischeneiszeit, genannt Holozän. Im Holozän durchlief die Menschheit eine enorme Entwicklung, sowohl quantitativ (Anzahl), als auch qualitativ (kulturell). Diese hängt zusammen mit den (eher mehr als weniger) guten Lebensbedingungen innerhalb dieses Zeitalters.
Herr Bruns war beim Deutschen Wetterdienst beschäftigt und genoss zunächst eine Ausbildung als Wetterbeobachter, später als Flugwetterberater. Seit 2015 ist Herr Bruns im Ruhestand.
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