Düfte des Orients und endloser Reiz der Altstädte

Damaskus und Aleppo als zwei Edelsteine
Die orientalisch-islamischen Städte erstrecken sich von Spanien bis zum indischen Subkontinent. Schon deshalb weisen sie kulturelle, topographische und klimabedingte Unterschiede auf. Dennoch lassen sich drei grundsätzliche Genotypen unterteilen.
Bis vor kurzem war das Gefüge der Altstadt im Osten ein Rätsel. Viele westliche moderne Historiker bezeichneten die arabisch-islamischen Altstädte als "chaotisch" und "ungeordnet", während andere sagen, sie seien sehr präzise organisiert.
Die Entwicklung und die baulichen Merkmale und Entwicklungsprinzipien der traditionellen islamisch-orientalischen Stadt werden im Vortrag näher erklärt. Das Hauptprinzip der islamischen Stadtplanung ist die Trennung von Öffentlichkeit und Privatsphäre - zwischen Wirtschaft und Wohnen.
Syrien ist eines der reichsten Länder an Denkmälern, die sich ganz tief in die Geschichte zurückführen lassen. Damaskus und Aleppo, deren Altstädte zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden, gehören mit ihrer mehr als 5.000-jährigen Geschichte zu den ältesten durchgehend bewohnten Städten der Welt. Beide haben eine große Bedeutung als Handelsstationen im internationalen Karawanenverkehr.




1 Abend, 04.12.2018,
Dienstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Ahmad Atieh
109
Vortrag: 4,00 €
anmelden
keine Anmeldung erforderlich