Eine Weltmacht an Main und Rhein - Am römischen Limes vor 1800 Jahren


Der Limes ist das größte archäologische Denkmal Europas. Das Römische Reich, die damalige Weltmacht, erreichte vor 1800 Jahren auch unsere Heimat. Ihr Grenzwall wird sich über eine Gesamtlänge von über 3000 km erstrecken.
Römer sind auch die ersten, von denen  wir noch 2000 Jahre später die Namen und Taten kennen: So der Lagerarzt Marcus Zosimos und sein Kommandant Lucius Florentinus aus dem Römerkastell Nemaninga, heute Obernburg. Der Vortrag entstand in über 700 km Wanderungen entlang der Grenzen dieses Reiches. Die schönsten dabei entstandenen Bilder zeigen Kultur und Leben dieser Soldaten und Zivilisten in Krieg und Frieden und das, was sie uns hinterlassen haben. Auch ihr Wall im Odenwald und im einsamen, aber wunderschönen Norden Englands ist mit faszinierenden Landschaftsbildern vertreten.
Der Einfluss dieser Eroberer auf unsere Gegenwart, ja auf unser gemeinsames europäisches Erbe, kann gar nicht hoch genug geschätzt  werden. Sie kamen als Eroberer, aber sie brachten neben ihren Waffen auch Lesen und Schreiben, Kunst und Kultur, raffinierte Technik und hohen Lebensstil mit in unsere Heimat. Die Grenze, die sie damals bewachten, der Limes in Germanien, hat mit der Auszeichnung als Weltkulturerbe die höchste Würdigung erfahren, die ein Zeugnis der Geschichte erhalten kann. - Und Karlstein liegt an diesem hervorragenden Geschichtsdenkmal.
Der Vortrag ist auch eine lebendige Einführung zum Ausflug der VHS Karlstein ins Pompejanum Aschaffenburg am 6. Mai 2018 um 11 Uhr mit dem Thema: "Toll trieben es die alten Römer" - Wirklich ?
In Wort und Bild erleben Sie dann prickelnde und pralle, in jedem Fall ungeschminkte Einblicke in das Liebesleben der alten Römer.

1 Abend, 14.03.2018,
Mittwoch, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Gerd Stein
551
Rudolf-Wöhrl-Pavillion, Am Oberborn 1, 63791 Karlstein
4,00
; Schüler 2,00 €